NÖ Frauenlauf in St.Pölten

Aufbautraining

Aufbautraining ist wichtig

Prinzipiell kann der Bewegungsapparat in gleicher Weise wie das Herz-Kreislauf-System trainiert werden, nur reagiert er wesentlich langsamer mit einer Anpassung der Belastbarkeit. Somit entstehen beim Sportler Überlastungsschmerzen an Muskel-Sehnenübergängen. Ein systematisches Aufbautraining hilft den Bewegungsapparat an den Sport zu gewöhnen und die Leistung kontinuierlich zu steigern. Beim Laufen beginnen wir mit einem „Walk-Jogg-Walk“ wo wir Laufen und Gehen zunächst alle 10 Minuten abwechseln und dann nach einigen Wochen die Gehpause verkürzen und schließlich 40 – 60 Minuten durchlaufen können. Ein ganz entscheidender Trainingsparameter, der auch gut selbst zu kontrollieren ist, ist dabei die Herzfrequenz (Puls). Diese ist der Maßstab für die momentane Belastung. Als grobe Faustregel für sie gilt: ein Wert von 220 minus Lebensjahren sollte nicht überschritten werden. Für die effektive Pulskontrolle ist das Laufen mit einem Herzfrequenzmessgerät (Pulsuhr) empfehlenswert.

Bei zu rascher Steigerung des Trainings kommt es zu schmerzhaften Überlastungsproblemen wie Muskelkater, Muskelverletzungen oder Sehnenschmerzen etwa an der Achillessehne. Sportarten müssen richtig erklärt und erlernt sein. Die entsprechende Technik ist Voraussetzung für eine gesunde Belastung und auch für den sportlichen Erfolg. Sportarten wie Schifahren oder Golfen brauchen viel Übung, aber auch Sportarten wie Laufen oder Schwimmen müssen richtig gelernt werden. Werden sie falsch ausgeführt, kommt es zu Schmerzproblemen, die in der  Sportmedizin schon oft nach der Sportart in der sie auftreten benannt sind. Golfer- oder Tennisellbogen, Schwimmerschulter, Springerknie oder Fußballerknöchel.